Montag, 19. August 2019

Nachrichten & Berichte

Rolf Henkel (Floh-Seligenthal) zum Ehrenmitglied ernannt

"Großer Bahnhof" im Gasthaus Höhnberg in der Partnergemeinde Floh-Seligenthal herrschte am vergangenen Samstag, 12. Januar 2019.

Wie jedes Jahr besuchten wir mit einer Delegation die Jahreshauptversammlung unserer Partnerfeuerwehr Floh in der Partnergemeinde Floh-Seligenthal (Thüringen).

Diesmal hatten wir allerdings eine besondere Überraschung im "Gepäck": Die Urkunde für Rolf Henkel zur Ernennung als Ehrenmitglied unserer Feuerwehr.

Rolf Henkel war - noch kein halbes Jahr nach der Öffnung er deutsch-deutschen Grenze - nämlich am 31. März 1990 einer derjenigen, der die lebhafte Partnerschaft unserer beiden Feuerwehren mitbegründet hat und sie bis heute pflegt. Der Vorstand unserer Feuerwehr hat daher einstimmig beschlossen, ihn zum Ehrenmitglied zu ernennen.

Wilfried Werner und Ehrenmitglied Rolf Henkel (rechts) 
"Floh-Beauftragter" Wilfried Werner und Ehrenmitglied Rolf Henkel (rechts)

Weitere Fotos folgen!

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Neue Feuerwehrleute gesucht

Alle brauchen die Feuerwehr – die Feuerwehr braucht dich.

Unter diesem Motto lädt die Freiwillige Feuerwehr alle Interessenten ein, unverbindlich an einem Übungsdienst der Einsatzabteilung teilzunehmen. Die Übungsdienste finden montags im 14 tägigem Rhythmus statt. Die genauen Termine und die Übungsinhalte können in unserem Terminkalender eingesehen werden. Treffpunkt ist das Feuerwehrhaus, Guxhagener Str. 3 in Körle. Jederzeit herzlich Willkommen sind alle Frauen und Männer, die sich über eine aktive Mitgliedschaft informieren möchten. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

 SUEBD

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Ausflug Grenzmuseum Schifflersgrund

Freiwillige Feuerwehr Körle
Seniorenabteilung

Es ist schon gute Tradition geworden, dass sich die Feuerwehrsenioren aus Körle mit ihren Seniorenkameraden aus der Partner -FW Floh zu gemeinsamen Ausflügen treffen. Diesmal hatte man sich zum Besuch des Grenzmuseums „Schifflersgrund“ am Donnerstag, den 24. Mai 2018 verabredet. Der Standort ist in der Gemeinde Asbach-Sickenberg nicht weit vom der Stadt Bad Sooden-Allendorf entfernt. Einige Bürger um Bad Sooden-Allendorf hatten hier die Idee, die Grenzanlagen nach der Grenzöffnung 1989 zu sichern und das Museum auf einem Teilstück direkt an der innerdeutschen Grenze anzulegen.
Es gibt ein großes Freigelände, sowie Zoll- und Kontrollbaracken. In diesen Räumen wird anschaulich die Entwicklung und Veränderung der Region nach dem zweiten Weltkrieg dargestellt. Ein weiteres Thema sind die Verschiebung etlicher Gemeinden zwischen Hessen und Thüringen (Ost und West), sowie der Bau der Sperranlagen seit 1952. Da viele DDR-Bewohner ihre ostdeutsche Heimat verließen, verschärfte die DDR-Regierung die Grenzsicherung durch Selbstschußanlagen, Mienenfelder und Hundelaufbahnen. Bis 1984 waren Grenzpfosten mit Splitterminen versehen. Diese wurden danach durch stromgeladene Signalgrenzzäune ersetzt, die bei Berührung einen Alarm auslösten. In dem Museum „Schifflersgrund“ sind ca. 1500 Meter dieser Sicherungsmaßnahmen noch original erhalten (Metallgitterzaun, KFZ-Sperrgraben, Spurensicherungsfeld und befestigter Kolonnenweg). Erdbeobachtungsbunker und Beobachtungsbunker bis zu 12 Meter Höhe, zum Abhören des „feindlichen“ Funkverkehres und fotografieren, waren von den Grenztruppen ständig besetzt. Für die Mobilität standen Fahrzeuge, wie der „Kübel Ost und West“, und Hubschrauber zur Verfügung. Exemplare der Grenztruppen Ost und Bundesgrenzschutz sowie Zollgrenzdienst West sind zur Ansicht ausgestellt. Auch können Originale Selbstschußanlagen , Suchscheinwerfer, die DDR-Grenzsäule und der Grenzpfahl der hessischen Seite, Uniformen und Geldnoten angeschaut werden.
In der Zeit des Bestehens der DDR haben über zwei Millionen Menschen Ostdeutschland verlassen, die meisten über Berlin. Vielen gelang die Flucht auch noch nach dem 13. August 1961 durch Mienensperren und Metallgitterzäune. Viele aber bezahlten die Fluchtversuche auch mit dem Tod.
So starb auch in der unmittelbaren Nähe der Museumsanlage am 29. März 1982 der Zivilarbeiter Heinz-Josef Große. Er führte Jahre lang mit seinem Schaufelbagger Erdarbeiten direkt am Grenzzaun aus. So auch an diesem Tag. Seine Bewacher fühlten sich abgelenkt, als sich von oben die Streife des Bundesgrenzschutzes und von unten Beamte des Zollgrenzdienstes näherten. Um nach den Rechten zu sehen, entfernten sie sich mit ihrem Jeep vom Einsatzort. Das nahm Große zum Anlass und bewegte seinen Bagger an eine Stelle des Grenzzaunes, wo er den Ausleger über den mit Selbstschussanlagen gesicherten Zaun legen konnte. Der Flüchtling kletterte auf die Schaufel und sprang ins Niemandsland. Er versuchte über eine steile Böschung dort hin zu gelangen, wo ein rot-weißer hessischer Grenzpfahl stand und der BGS wartete. Die zurückgekehrten Grenzsoldaten bemerkten den Flüchtenden. Warnschüssen folgte danach gezieltes Feuer aus den Kalaschnikows. Heinz-Josef Große wurde tödlich verletzt. Heute erinnert ein schlichtes Kreuz aus Birkenholz an einen Menschen, der von Deutschland nach Deutschland gehen wollte.

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Orientierungsfahrt Schmalkalden 2017

Orientierungsfahrt des Kreisfeuerwehrverbandes Schmalkalden am Samstag, den 22. April 2017 rund um die Gemeinde Asbach

Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass die Einsatzabteilung der Körler FW im Rahmen der Partnerschaft mit der Flöher FW jährlich zu dieser Orientierungsfahrt eingeladen wird. In 2017 sollten Einsatzorte rund um die Gemeinde Asbach angefahren werden. 

So wurde gleich in Asbach ein Unfallszenario simuliert. In der Nacht um 02.30 Uhr war ein PKW gegen eine Hauswand geprallt und brannte im Motorraum. Der Fahrer lag  bewusstlos im Auto. Desweiteren war im Fußraum auf der Beifahrerseite eine Gasflasche abgelegt. Vorgabe der Schiedsrichter war, die Wasserversorgung über einen nahe liegenden Bach sicherzustellen, die Person retten und die Gasflasche bergen, das Ausbreiten des Feuers auf den Dachstuhl des naheliegenden Gebäudes verhindern und die Einsatzstelle ausleuchten. Umsetzung durch die Körler Löschgruppe: Der Gruppenführer erkundete die Lage, stellte danach das Löschfahrzeug ca. 30 Meter mit Deckung zum Gebäude auf und gab folgende Befehle: “Angriffstrupp zur Menschenrettung mit Pressluftatmer und Brechwerkzeug zum brennenden PKW vor.Wassertrupp zur Brandbekämpfung mit der Schnellangriffseinrichtung zum brennenden Motorraum vor. Schlauchtrupp bringt Lichtstativ in Stellung.  Melder übernimmt die Atemschutzüberwachung“. Danach wurde bei der Leitstelle Schmalkalden eine Lagemeldung abgegeben, der Rettungsdienst und ein weiteres Löschgruppenfahrzeug  nachalarmiert. Der Angriffstrupp ging unter Pressluftatmer mit Feuerwehraxt und Brechstang  vor, öffnete die Fahrertür und rettete die bewusstlose Person ins Freie. Nun  begab man sich zur Beifahrerseite und brachte die Gasflasche aus dem Gefahrenbereich. Zeitgleich löschte der Wassertrupp, ebenfalls unter Pressluftatmer, das Feuer im Motorraum. Da es aber bereits auf das Haus übergegriffen hatte, wurden vom Wassertrupp weitere Löschmaßnahmen durchgeführt. Der Schlauchtrupp baute in der Zeit das Lichtstativ auf und leuchtete die Einsatzstelle aus. Der Maschinist bediente die im Heck des Löschfahrzeuges eingebaute Pumpe sowie das Notstromaggregat. Er sicherte auch die Einsatzstelle ab. Ausreichend Wasser sollte durch das nachalarmierte Löschfahrzeug sichergestellt werden.

Die zweite Station befand sich in Brotterode, wo es um Fahrzeugkunde ging:

Die Gruppe hatte sich in einer Reihe aufzustellen und innerhalb  acht Minuten  30 Gegenstände der Beladung eines Löschgruppenfahrzeuges, die vom Schiedsrichter angesagt wurden, an einen vorgegebenen Platz abzulegen. Beispiel: Handsprechfunkgerät, Warnweste, B-Mehrzweckstrahlrohr, Sammelstück Kupplungsschlüssel usw…… mussten dem LF entnommen werden. 

Die dritte Station befand sich in Steinbach-Hallenberg, wo nach der Feuerwehrdienstvorschrift 3 gearbeitet werden sollte:

Vorgabe der Schiedsrichter: Einsatz mit Bereitstellung, Wasserversorgung über die verhandene Zisterne, 2 Rohre im Außenangriff auf ein Flachdach, Einsatzstelle ausleuchten, Zeitpunkt des Einsatzes  =  00.00 Uhr.

Umsetzung durch die Körler Löschgruppe: 

Der Gruppenführer gab folgenden Befehl: „Wasserentnahmestelle  eine Zisterne, Lage des Verteilers eine B-Schlauchlänge voraus auf den Hof, Melder unterstützt beim Aufbau der Wasserversorgung zwischen Pumpe und Verteiler  ,   Zum Einsatz fertig“!

Wassertrupp und Schlauchtrupp bauten danach mittels 3 A-Saugschläuchen die Löschwasserversorgung auf. Der Melder richtete die Wasserversorgung zwischen der Pumpe und Verteiler her. Währenddessen erkundete der Gruppenführer weiter die Lage und befehligte dem Angriffstrupp:“ Angriffstrupp zur Brandbekämpfung mit 1. Rohr zum linken Brandabschnitt über den Hof vor“! Der Angriffstrupp wiederholte den Befehl und baute das 1.  Rohr auf. Danach wurde der Schlauchtrupp befehligt, den Aufbau des Lichtstatives auf dem Hof aufzubauen und die Einsatzstelle auszuleuchten. Der Wassertrupp wurde mit der Vornahme des 2. Rohres beauftragt:“ Wassertrupp zur Brandbekämpfung mit 2. Rohr zum rechten Brandabschnitt über den Hof vor“! Der Wassertrupp wiederholte seinen Befehl und löschte das Feuer am 2. Brandabschnitt. Nach ca. 8 Minuten war die Übung beendet.

Station vier:  Fragebogenaktion in Springstille.

Der Gruppenführer erhielt von den Schiedsrichtern 7 Bogen mit je 15 feuerwehrtechnischen Fragen ausgehändigt. Diese mussten von den einzelnen Gruppenmitgliedern in 10 Minuten durch Ankreuzen beantwortet werden. Der Gruppenführer und Melder durften die Gruppenmitglieder beim Ankreuzen unterstützen.

Fünfte Station: Leitern und Leinen in Schmalkalden.

Vorgabe der Schiedsrichter:  nach FwDV10 vierteilige Steckleiter im zweiten Obergeschoß des Übungsturmes in Stellung bringen. Die vierteilige Steckleiter ist vom Angriffstrupp zu besteigen. Drei ausgewählte Gruppenmitglieder binden drei zugeloste Knoten. Einbinden einer Feuerwehraxt und eines C- Mehrzweckstrahlrohres mit C-Schlauch durch den Angrifftstrupp. 

Umsetzung durch die Körler Löschgruppe:

Der Gruppenführer befahl:“ Wassertrupp mit Unterstützung des Schlauchtrupps zum in Stellung bringen der vierteiligen Steckleiter ins zweite OG   vor“!  Nach Wiederholung der Befehle machte sich die Gruppe ans Aufbauen der Leiter. Da das Aufstellen räumlich beengt war, musste die Leiter durch „Untersetzen“ aufgerichtet werden. Der Schlauchtrupp hielt die Leiter am Gebäude hoch und der Wassertrupp führte von unten die einzelnen Steckleiterteile nach. Nachdem die Leiter stand, wurde sie vom Angriffstruppführer gesichert,  während der Angriffstruppmann diese im Passgang bestieg. Danach befahl der Gruppenführer dem Melder und Wassertrupp die drei zugelosten Knoten zu binden. Es galt einen Mastwurf, einen Achterknoten und einen Schotenstich zu binden. Zur gleichen Zeit wurde vom Angriffstrupp mit einer Fangleine die Feuerwehraxt so eingebunden, dass sie befördert  (hochziehen oder ablassen) werden konnte. Das gleiche geschah auch mit einem C –Mehrzweckstrahlrohr.

Nach Abarbeitung aller Aufgaben wurde in Gerätehaus Asbach die Auswertung vorgenommen.

An der Orientierungsfahrt hatten 3 Löschgruppen und 5 Löschstaffeln teilgenommen.

Die Löschgruppe Körle hatte von 250 möglichen Punkten 199 erreicht, was einen guten dritten Platz bedeutete. Der Gruppenführer wurde extra bewertet und konnte mit einer Gesamtnote von 2,2 ebenfalls den dritten Platz belegen.

Gruppenaufstellung:

Gruppenführer:                                     Sebastian Goller

Maschinist:                                            Axel Heinzeroth

Melder:                                                  Lisa Heinzeroth

Angriffstruppführer:                               Tobias Gerhold

Angriffstruppmann:                                Marc Sondermann

Wassertruppführer:                                Jan-H. Ebert

Wassertruppmann:                                Gunda Pfaffenbach

Schlauchtruppführer:                             Louis Hofmeister

Schlauchtruppmann:                              Stefan Rommeis

Altersdurchschnitt:                                 26,6 Jahre

Abfahrt am Gerätehaus Körle gegen 07.30 Uhr, zurück am Gerätehaus Körle gegen  20.00 Uhr.

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Weihnachtsbaumsammlung 2017

Am Samstag nach „ Heilige Drei Könige“ wurden wie jedes Jahr von der Jugendfeuerwehr Körle wieder die ausgedienten Weihnachtsbäume in den Ortsteilen Lobenhausen, Wagenfurth und Körle eingesammelt und zum Bauhof gebracht. Hier werden sie zerkleinert und danach als Kompost der Natur zugeführt. Durch die Bereitstellung etlicher Schleppergespanne durch Otto Opfermann, Stefan Friedrich, Dieter Döring, sowie den LKW von Steffen Burger und einem Gemeindefahrzeug war die Arbeit bald erledigt. Zur Mittagszeit freuten sich die Jugendlichen schon auf selbst hergestellte PIZZA, die von Lisa Heinzeroth und Louis Hofmeister gebacken wurde. Bei der Sammelaktion erhielt die Jugendfeuerwehr auch kleine Spenden. Nach Auszählung aller Spendendosen war eine ganz stattliche Summe „Euros“ zusammen gekommen, die den Jugendlichen hilft, auch in 2017 den einen oder anderen Wunsch wahr werden zu lassen. Die Jugendfeuerwehr Körle sagt DANKE, den zahlreichen Helfern der Einsatzabteilung, allen, die ein Fahrzeug zur Verfügung stellten und ganz besonders ALLEN SPENDERN.

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