Donnerstag, 03. Dezember 2020

Nachrichten & Berichte

Jahreshauptversammlung Förderverein Feuerwehr Körle 2020

Einsätze der Wehr Körle-Wagenfurth im Jahr 2019 stark angestiegen

Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Körle am 07. Februar 2020 in der Gaststätte „Steinsheckchen“

Zur Jahreshauptversammlung für das Jahr 2019 konnte Vereinsvorsitzender Dirk Hupfeld 91 Mitglieder und Gäste herzlich begrüßen, besonders Bürgermeister Mario Gerhold und die Abordnung unserer Partnerfeuerwehr Floh. Dem Förderverein gehörten zum 31.12.2019  317  Mitglieder an, die sich aus 40 weiblichen, 276 männlichen und einer juristischen Person zusammensetzen. Er konnte 10 neue Mitglieder im Namen des Vorstandes herzlich willkommen heißen. Im vergangenen Jahr musste man von drei langjährigen Kameraden Abschied nehmen: Heinrich Aßmann, verstorben am 09.04., Gerhard Stöcker, verstorben am 11.04. und Karl-Heinz Wolfram verstorben am 27.08.2019.

Das wichtigste Thema im Berichtszeitraum war natürlich der Neubau des Feuerwehrhauses, wo im März nach Fertigstellung des Dachstuhles Richtfest gefeiert wurde. Bis heute ist  die Wehr Körle-Wagenfurth noch von den bisherigen Standorten aus einsatzbereit. Die Ersatzbeschaffungen der beiden Löschfahrzeuge StLF 20/25 und LF 10 KatS befinden sich im Bestellprozess. Im April und Mai hatten sich die Fahrzeughersteller Magirus, Schlingmann, Ziegler und Rosenbauer zur Präsentation angemeldet. Hier konnten sich interessierte Feuerwehrleute ausgiebig über die notwendige Ausrüstung, sowie Ausstattung, die noch ergänzt werden muss, informieren. Bei Diskussionen im Zusammenhang mit dem Umzug sowie Ausstattung des neuen Gebäudes zeigte sich der Vorstand stets offen und gesprächsbereit. Es wurde beschlossen, das bestehende Budget in 2020 noch mal aufzustocken. Da erheblicher Mangel an geeigneter Lagerfläche bestand, wurde in der Halle  „B“,  angrenzend an das Nahwärmeheizkraftwerk ein Zwischenboden eingezogen. Eine wichtige Neuanschaffung war auch eine neue Zelthaut für das Mannschaftszelt. Sie hielt schon bald dem Sturm und Gewitterregen beim Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Malsfeld bestens stand. Als Konsequenz aus der offiziellen Zusammenlegung der Wehren Körle und Wagenfurth ergab sich, dass das bisherige Emblem auf der Vereinskleidung, sowie bei den Ärmelabzeichen überarbeitet werden musste. So wurde entschieden, zukünftig unter „Feuerwehr Gemeinde Körle“ aufzutreten. In diesem Zusammenhang hatte der Vorstand auch beschlossen, allen neuen Mitgliedern rückwirkend ab 01.01.2019 ein Willkommensgeschenk in Form von einem T-Shirt und Mütze zukommen zu lassen. Weiter wurde noch die äußerst erfolgreiche Wettkampfgruppe bei den FW-Leistungsübungen mit Verpflegung unterstützt, zum zweiten Mal ein Familientag im September ausgerichtet und der Jahresausklang der Einsatzabteilung im  Restaurant „Athena“ in gemütlicher Atmosphäre gefeiert.

Wehrführer Mirco Hofmann wies in seinem Jahresbericht auf ein sehr bewegtes Jahr 2019 hin. Der zusammengelegten Einsatzabteilung Körle-Wagenfurth stehen zur Zeit 8 Kameradinnen und 41 Kameraden für den Brandschutz und die technische Hilfeleistung rund um die Uhr zur Verfügung. Im letzten Jahr ist es gelungen, sechs Neuzugänge aufzunehmen und aus der Jugendfeuerwehr kommen weitere zwei junge Brandschützer hinzu:  Doreen Salomon, Lea Knack, Oliver Hoff, Michael Holland-Jobb und Sven Heine. Jungfeuerwehrmänner: Jonas Mannshausen und Dominik Proll.  Austritte aus dem aktiven Dienst gab es keine. Die Wehr wurde im Berichtszeitraum zu 21 Einsätzen alarmiert, was mit 584 Stunden zu Buche steht. Diese gliedern sich in 5 Brandeinsätze, 9 Hilfeleistungen, 3 mal Fehlalarm und 4 Alarmübungen auf. Neu war eine Wasserrettung auf der Fulda zwischen Röhrenfurth und Körle, wo Kanufahrer in die Uferweiden geraten waren. Aus-und Weiterbildung wurde am Standort im Rahmen der Übungsabende, 1.740 Stunden,  sowie durch Teilnahme an Lehrgängen des Kreisfeuerwehrverbandes und der Landesfeuerwehrschule Kassel und Marburg sichergestellt. Folgende Kameradinnen und Kameraden haben Lehrgänge und Seminare besucht: Sebastian Goller: Seminar Waldbrandbekämpfung und Fortbildung „Fw-Dienstvorschrift  100“, Ralf Heidemüller: Lehrgang Vorbeugender Brandschutz für Führungskräfte, Dirk Hupfeld: Maschinisten- und Truppführerausbildung, Gunda Pfaffenbach: Seminar Sicherheit in der Jugendfeuerwehr, Marc Wanninger: Truppmannausbildung, Johannes Schwarzbach: Sprechfunkausbildung sowie Mirko Hast: Lehrgang Kreisausbilder für Truppmann und Truppführer. Durch sogenannte „Schnupper-Übungsdienste“ konnten auch 3 neue „Quereinsteiger“ in die Einsatzabteilung gewonnen werden.

Folgende Feuerwehrleute bildeten die Wettkampfgruppe, die  sich  im Frühjahr auch wieder bestens auf den Kreisentscheid der Hessischen Feuerwehrleistungsübungen in Ziegenhain vorbereitet hatte: Rainer Jacob, Gruppenführer, Marc Sondermann, Maschinist, Kai Baberuxky, Melder, Sebastian Goller, Angriffstruppführer, Dirk Hupfeld, Angriffstruppmann, Gunda Pfaffenbach, Wassertruppführerin, Martin Clobes, Wassertruppmann, Stefan Rommeis, Schlauchtruppführer und Johannes Schwarzbach, Schlauchtruppmann. Sie erreichten die Leistungsstufe Gold und den 3ten Platz von 45 teilnehmenden Mannschaften aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Auf Grund dieser Platzierung qualifizierte man sich etliche Wochen später für den Bezirksentscheid des Regierungspräsidenten Kassel, der in Baunatal ausgetragen wurden. Auch hier eine sehr gute Leistung bescherte den Wettkämpfern einen 4ten Platz von 22 Teilnehmern aus dem nordhessischen Raum. Die ersten 12 Mannschaften fuhren am 01.09.2019 zum Landesentscheid nach Hünfeld. Auf Landesebene errangen die Körler zusammen mit der Löschstaffel der Feuerwehr Ebersburg-Ried die %-Zahl 84,7 ,  was einen hervorragenden  Platz 6  bedeutete. An dieser Stelle ein sehr großes Lob an alle Teilnehmer. Das sich angeeignete Wissen musste ja bis in den Herbst hinein aufrecht erhalten werden. Das ist wieder einmal ein Beweis dafür, dass in Körle eine sehr gut ausgebildete Feuerwehr zur Verfügung steht. Leistungsabzeichen in verschiedenen Stufen haben folgende Kameradinnen und Kameraden wie folgt erreicht: 1 Leistungsabzeichen  Gold 5 von Marc Sondermann, Empfershausen, 1 silbernes Leistungsabzeichen von Dirk Hupfeld, Körle, 1 bronzenes Leistungsabzeichen von Gunda Pfaffenbach, Körle und jeweils ein eisernes Leistungsabzeichen von Martin Clobes sowie Kai Baberuxky, Körle.

Weitere Dienste im Berichtsjahr waren die Unterstützung beim Volkslauf des TSV Körle, Aus- und Weiterbildung  in der Führungseinheit sowie beim Katastrophenschutzzug, wo auch die FW Empfershausen und Schwarzenberg mitwirken. Am  Schluss seines Berichtes dankte Wehrführer Hofmann allen Kameradinnen und Kameraden für die gezeigte Einsatzbereitschaft im abgelaufenen Jahr.

Die Alters – und Ehrenabteilung ist Teil der Einsatzabteilung. In der gemeinsamen Jahreshauptversammlung anlässlich des Zusammenschlusses der Wehren Körle und Wagenfurth im März 2019 wurde Wilhelm Schild zum Sprecher der Alters- und Ehrenabteilung wiedergewählt. Geändert hat sich hier weiter nichts, da man sich zusammen mit Empfershausen schon 3 Jahrzehnte zu gemeinsamen Veranstaltungen trifft. Personell sind in  der Seniorenabteilung alle ehemaligen Aktiven über 60 Jahre zusammengefasst. Sie setzt sich aus 20 Kameraden aus Körle, einen Kameraden aus Wagenfurth, sowie 2 Kameraden aus Empfershausen zusammen. Wilhelm Schild berichtete, dass die Senioren neben den Jahreshauptversammlungen auch am Seniorentreffen  des Kreisfeuerwehrverbandes Melsungen in Guxhagen im Juni teilgenommen hatten. Gut angekommen ist auch ein Besuch bei der Flughafenfeuerwehr der Bundeswehr in Fritzlar. Da an diesem Samstag im Juli kein Flugbetrieb anstand, war es möglich, an Bord eines Flughafenlöschfahrzeuges mit über die Start- und Landebahn zu fahren. Für die Kameradschaft wurde wieder der alljährliche Grillnachmittag im August ausgerichtet und Anfang September hatte die Einsatzabteilung zum Familientag eingeladen. Mit dem traditionellen Schlachtessen wurde 2019 abgeschlossen. Wilhelm Schild bedankte sich für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

In ihrem Jahresbericht sprach die Jugendwartin Gunda Pfaffenbach von der „Abteilung ZUKUNFT“, was auch aus den neuen Polo-Shirts der JFW hervorging. Im Berichtszeitraum gehörten 12 Jugendliche, 2 weiblich und 10 männlich der Einsatzabteilung an. Besonders herzlich wurden 3 Kinder, die altersbedingt  aus der Sparte „Löschkids“ übertraten, aufgenommen. Feuerwehrtechnische Ausbildung und Allgemeine Jugendarbeit wurden in relativ ausgewogenem Verhältnis von je 50% angeboten. Ein Seminar Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr wurde von Johannes Schwarzbach besucht und am Lehrgang Jugendleiter-Card an der Landesfeuerwehrschule in Marburg hatte Gunda Pfaffenbach teilgenommen. Beim Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Melsungen auf dem Sportgelände der Gemeinde Malsfeld inklusive Gewitter und Starkregen wurden gute Ergebnisse belegt. Beim Bundeswettbewerb erreichte die Körler Gruppe dank intensiver Vorbereitung einen 4ten Platz. Damit hatte man aber knapp die Teilnahme am Großkreisentscheid verpasst. Da aber eine qualifizierte Mannschaft ausgefallen ist, rückte die Körler JFW nach und vertrat die FW Körle am 22.06.2019 erstmalig beim Großkreisentscheid im Schwalmstadion Treysa. Es wurde Platz 6  belegt. Bei der Winterwanderung rund um die Gemeinde Ostheim  wurde zum Jahresende der 9te Platz erreicht. Danke sagte die Jugendwartin auch für zahlreich eingegangene Spenden. So wurde ein ansehnlicher Geldbetrag vom Rotary- Club Rotenburg-Melsungen sowie von der VR-Bank Schwalm-Eder/ Chattengau überreicht. Auch die Weihnachtsbaumaktion war wieder ein voller Erfolg. Die Spendengelder werden bei der Einrichtung des neuen Raumes der JFW gut angelegt werden.

Der Leiter der Kindergruppe in der FW ist auch Dirk Hupfeld. Laut seinem Bericht trafen sich die „Löschkids“ zu 11 Diensten im abgelaufenen Jahr. Es wurden typische Inhalte, wie Brandschutzerziehung, Absetzen eines Notrufes, Erste Hilfe und weitere Aufgaben der Feuerwehr spielerisch vermittelt. Bei gemeinsamen Film-und Spielnachmittagen kamen Spaß und Teambildung auch nicht zu kurz. Jeweils 10 mal konnte das erworbene Kinderfeuerwehrabzeichen mit Namen „Tatze“ in den Stufen 1 und 2 an stolze Löschkids überreicht werden. Annika Knoth-Döring hatte in der Adventszeit auf Einladung von Bernd Finke in der Bäckerei Schade wieder eine Plätzchen-Backaktion organisiert. In einer Mehl-und Teigschlacht produzierten und dekorierten die Kinder gemeinsam viele Bleche mit Weihnachtsgebäck. Danke hier an Bernd Finke für die zur Verfügung gestellte Backstube. Ein nochmaliger Höhepunkt war die Winterwanderung rund um Ostheim, wo einige Spielstationen gefunden und angelaufen werden mussten. Als zum Abschluss des Tages die Urkunde mit Platz 2 in der Platzierung  überreicht wurde, lies dass die Kinder vor Stolz fast platzen. Dirk Hupfeld dankte hier dem gesamten Betreuerteam bestehend aus Annika Knoth-Döring, Mirko Hast, Tobias Gerhold und Christian Emmeluth. Ohne sie wäre die erfolgreiche Arbeit und tolle Erfolg nicht möglich gewesen. Die Mitgliederzahl konnte zum Jahresende mit 24 Löschkids, aufgeteilt in 16 männliche und 8 weibliche Mitglieder auf hohem Niveau gehalten werden, stellt aber zugleich auch das absolut leistbare Limit dar.  

Personelle Veränderungen im Rahmen der Fusion bei der Einsatzabteilung Körle und Wagenfurth:

Alter und neuer Wehrführer ist Mirco Hofmann.

Es gibt zwei stellvertretende Wehrführer:  Marc Freudenstein und Mirko Hast.

Als Beisitzer wurden in die neue Wehrleitung gewählt:  Martin Clobes, Matthias Kurreik und Sebastian Goller.

Claudia Leifert legte das Amt als Leiterin der Brandschutzerziehung nieder.

Ab Januar 2020 ist Frank Jacob für diese Tätigkeit vorgesehen.

Im seinem Bericht für das Jahr 2019 konnte Kassierer Ralf Hofmeister einen nochmals gesteigerten Kassenbestand vermelden. Er bedankte sich bei den zahlreichen Spendern, insbesondere beim Rotary-Club Rotenburg-Melsungen sowie bei der VR-Bank Schwalm-Eder/Chattengau, die die Jugendfeuerwehr und Löschkids großzügig unterstützten. Auch für die Wettkampfgruppe ist von der Staatskasse ein stattliches Preisgeld eingegangen. Auf der Ausgabenseite kündigte Ralf Hofmeister etliche Investitionen, die nach Abschluss der Bauarbeiten in das neue Feuerwehrhaus gesteckt werden, an. Natürlich wird sich bei den Anschaffungen auch die FFW Wagenfurth beteiligen. Auch bei der technischen Ausstattung der neuen Löschfahrzeuge wird sich der Förderverein beteiligen. Er bedankte sich bei der Vereinsführung für die stets kollegiale Zusammenarbeit.

Aus der Hand des stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Melsungen, Bernd Grünhaupt, konnten mit der Ehrennadel in Silber des Kurhessisch Waldeckschen Feuerwehrverbandes für 40 Jahre Axel Heinzeroth und Günther Döring ausgezeichnet werden. Die Ehrennadel des Kurhessisch Waldeckschen Feuerwehrverbandes für 60 Jahre in Gold erhielt Vereinsmitglied Günter Stöbel und für 60 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde die Plakette des Kurhessisch Waldeckschen Feuerwehrverbandes in Gold an Helmut Hühne überreicht.

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Durch die neugewählte Wehrführung musste Kamerad Ralf Heidemüller aus dem Vereinsvorstand ausscheiden, dem er laut Satzung kraft Amtes als stellvertretender Wehrführer und seit 2008 in unterschiedlichen Positionen angehörte. Vorsitzender Dirk Hupfeld dankte ihm ausdrücklich für seine vielseitige Arbeit und überreichte eine Aufmerksamkeit. Für die Tätigkeit als Atemschutzgerätewart wird uns Ralf Heidemüller noch weiter erhalten bleiben.

Unter Punkt Verschiedenes wurde bekannt gegeben, dass der Kommers zur Einweihung des neuen Feuerwehrhauses am Donnerstag, den 30. April und ein „Tag der offenen Tür“ am Samstag, den 02. Mai 2020 stattfindet.

In seinem Schlusswort bedankte sich der Vorsitzende des Fördervereines im Namen des Gesamtvorstandes bei allen anwesenden Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen im abgelaufenen Jahr und wünschte den Aktiven stets eine gesunde Rückkehr von Einsätzen und Übungsdiensten.

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Rolf Henkel (Floh-Seligenthal) zum Ehrenmitglied ernannt

"Großer Bahnhof" im Gasthaus Höhnberg in der Partnergemeinde Floh-Seligenthal herrschte am vergangenen Samstag, 12. Januar 2019.

Wie jedes Jahr besuchten wir mit einer Delegation die Jahreshauptversammlung unserer Partnerfeuerwehr Floh in der Partnergemeinde Floh-Seligenthal (Thüringen).

Diesmal hatten wir allerdings eine besondere Überraschung im "Gepäck": Die Urkunde für Rolf Henkel zur Ernennung als Ehrenmitglied unserer Feuerwehr.

Rolf Henkel war - noch kein halbes Jahr nach der Öffnung er deutsch-deutschen Grenze - nämlich am 31. März 1990 einer derjenigen, der die lebhafte Partnerschaft unserer beiden Feuerwehren mitbegründet hat und sie bis heute pflegt. Der Vorstand unserer Feuerwehr hat daher einstimmig beschlossen, ihn zum Ehrenmitglied zu ernennen.

Wilfried Werner und Ehrenmitglied Rolf Henkel (rechts) 
"Floh-Beauftragter" Wilfried Werner und Ehrenmitglied Rolf Henkel (rechts)

Weitere Fotos folgen!

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Neue Feuerwehrleute gesucht

Alle brauchen die Feuerwehr – die Feuerwehr braucht dich.

Unter diesem Motto lädt die Freiwillige Feuerwehr alle Interessenten ein, unverbindlich an einem Übungsdienst der Einsatzabteilung teilzunehmen. Die Übungsdienste finden montags im 14 tägigem Rhythmus statt. Die genauen Termine und die Übungsinhalte können in unserem Terminkalender eingesehen werden. Treffpunkt ist das Feuerwehrhaus, Guxhagener Str. 3 in Körle. Jederzeit herzlich Willkommen sind alle Frauen und Männer, die sich über eine aktive Mitgliedschaft informieren möchten. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

 SUEBD

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Ausflug Grenzmuseum Schifflersgrund

Freiwillige Feuerwehr Körle
Seniorenabteilung

Es ist schon gute Tradition geworden, dass sich die Feuerwehrsenioren aus Körle mit ihren Seniorenkameraden aus der Partner -FW Floh zu gemeinsamen Ausflügen treffen. Diesmal hatte man sich zum Besuch des Grenzmuseums „Schifflersgrund“ am Donnerstag, den 24. Mai 2018 verabredet. Der Standort ist in der Gemeinde Asbach-Sickenberg nicht weit vom der Stadt Bad Sooden-Allendorf entfernt. Einige Bürger um Bad Sooden-Allendorf hatten hier die Idee, die Grenzanlagen nach der Grenzöffnung 1989 zu sichern und das Museum auf einem Teilstück direkt an der innerdeutschen Grenze anzulegen.
Es gibt ein großes Freigelände, sowie Zoll- und Kontrollbaracken. In diesen Räumen wird anschaulich die Entwicklung und Veränderung der Region nach dem zweiten Weltkrieg dargestellt. Ein weiteres Thema sind die Verschiebung etlicher Gemeinden zwischen Hessen und Thüringen (Ost und West), sowie der Bau der Sperranlagen seit 1952. Da viele DDR-Bewohner ihre ostdeutsche Heimat verließen, verschärfte die DDR-Regierung die Grenzsicherung durch Selbstschußanlagen, Mienenfelder und Hundelaufbahnen. Bis 1984 waren Grenzpfosten mit Splitterminen versehen. Diese wurden danach durch stromgeladene Signalgrenzzäune ersetzt, die bei Berührung einen Alarm auslösten. In dem Museum „Schifflersgrund“ sind ca. 1500 Meter dieser Sicherungsmaßnahmen noch original erhalten (Metallgitterzaun, KFZ-Sperrgraben, Spurensicherungsfeld und befestigter Kolonnenweg). Erdbeobachtungsbunker und Beobachtungsbunker bis zu 12 Meter Höhe, zum Abhören des „feindlichen“ Funkverkehres und fotografieren, waren von den Grenztruppen ständig besetzt. Für die Mobilität standen Fahrzeuge, wie der „Kübel Ost und West“, und Hubschrauber zur Verfügung. Exemplare der Grenztruppen Ost und Bundesgrenzschutz sowie Zollgrenzdienst West sind zur Ansicht ausgestellt. Auch können Originale Selbstschußanlagen , Suchscheinwerfer, die DDR-Grenzsäule und der Grenzpfahl der hessischen Seite, Uniformen und Geldnoten angeschaut werden.
In der Zeit des Bestehens der DDR haben über zwei Millionen Menschen Ostdeutschland verlassen, die meisten über Berlin. Vielen gelang die Flucht auch noch nach dem 13. August 1961 durch Mienensperren und Metallgitterzäune. Viele aber bezahlten die Fluchtversuche auch mit dem Tod.
So starb auch in der unmittelbaren Nähe der Museumsanlage am 29. März 1982 der Zivilarbeiter Heinz-Josef Große. Er führte Jahre lang mit seinem Schaufelbagger Erdarbeiten direkt am Grenzzaun aus. So auch an diesem Tag. Seine Bewacher fühlten sich abgelenkt, als sich von oben die Streife des Bundesgrenzschutzes und von unten Beamte des Zollgrenzdienstes näherten. Um nach den Rechten zu sehen, entfernten sie sich mit ihrem Jeep vom Einsatzort. Das nahm Große zum Anlass und bewegte seinen Bagger an eine Stelle des Grenzzaunes, wo er den Ausleger über den mit Selbstschussanlagen gesicherten Zaun legen konnte. Der Flüchtling kletterte auf die Schaufel und sprang ins Niemandsland. Er versuchte über eine steile Böschung dort hin zu gelangen, wo ein rot-weißer hessischer Grenzpfahl stand und der BGS wartete. Die zurückgekehrten Grenzsoldaten bemerkten den Flüchtenden. Warnschüssen folgte danach gezieltes Feuer aus den Kalaschnikows. Heinz-Josef Große wurde tödlich verletzt. Heute erinnert ein schlichtes Kreuz aus Birkenholz an einen Menschen, der von Deutschland nach Deutschland gehen wollte.

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Orientierungsfahrt Schmalkalden 2017

Orientierungsfahrt des Kreisfeuerwehrverbandes Schmalkalden am Samstag, den 22. April 2017 rund um die Gemeinde Asbach

Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass die Einsatzabteilung der Körler FW im Rahmen der Partnerschaft mit der Flöher FW jährlich zu dieser Orientierungsfahrt eingeladen wird. In 2017 sollten Einsatzorte rund um die Gemeinde Asbach angefahren werden. 

So wurde gleich in Asbach ein Unfallszenario simuliert. In der Nacht um 02.30 Uhr war ein PKW gegen eine Hauswand geprallt und brannte im Motorraum. Der Fahrer lag  bewusstlos im Auto. Desweiteren war im Fußraum auf der Beifahrerseite eine Gasflasche abgelegt. Vorgabe der Schiedsrichter war, die Wasserversorgung über einen nahe liegenden Bach sicherzustellen, die Person retten und die Gasflasche bergen, das Ausbreiten des Feuers auf den Dachstuhl des naheliegenden Gebäudes verhindern und die Einsatzstelle ausleuchten. Umsetzung durch die Körler Löschgruppe: Der Gruppenführer erkundete die Lage, stellte danach das Löschfahrzeug ca. 30 Meter mit Deckung zum Gebäude auf und gab folgende Befehle: “Angriffstrupp zur Menschenrettung mit Pressluftatmer und Brechwerkzeug zum brennenden PKW vor.Wassertrupp zur Brandbekämpfung mit der Schnellangriffseinrichtung zum brennenden Motorraum vor. Schlauchtrupp bringt Lichtstativ in Stellung.  Melder übernimmt die Atemschutzüberwachung“. Danach wurde bei der Leitstelle Schmalkalden eine Lagemeldung abgegeben, der Rettungsdienst und ein weiteres Löschgruppenfahrzeug  nachalarmiert. Der Angriffstrupp ging unter Pressluftatmer mit Feuerwehraxt und Brechstang  vor, öffnete die Fahrertür und rettete die bewusstlose Person ins Freie. Nun  begab man sich zur Beifahrerseite und brachte die Gasflasche aus dem Gefahrenbereich. Zeitgleich löschte der Wassertrupp, ebenfalls unter Pressluftatmer, das Feuer im Motorraum. Da es aber bereits auf das Haus übergegriffen hatte, wurden vom Wassertrupp weitere Löschmaßnahmen durchgeführt. Der Schlauchtrupp baute in der Zeit das Lichtstativ auf und leuchtete die Einsatzstelle aus. Der Maschinist bediente die im Heck des Löschfahrzeuges eingebaute Pumpe sowie das Notstromaggregat. Er sicherte auch die Einsatzstelle ab. Ausreichend Wasser sollte durch das nachalarmierte Löschfahrzeug sichergestellt werden.

Die zweite Station befand sich in Brotterode, wo es um Fahrzeugkunde ging:

Die Gruppe hatte sich in einer Reihe aufzustellen und innerhalb  acht Minuten  30 Gegenstände der Beladung eines Löschgruppenfahrzeuges, die vom Schiedsrichter angesagt wurden, an einen vorgegebenen Platz abzulegen. Beispiel: Handsprechfunkgerät, Warnweste, B-Mehrzweckstrahlrohr, Sammelstück Kupplungsschlüssel usw…… mussten dem LF entnommen werden. 

Die dritte Station befand sich in Steinbach-Hallenberg, wo nach der Feuerwehrdienstvorschrift 3 gearbeitet werden sollte:

Vorgabe der Schiedsrichter: Einsatz mit Bereitstellung, Wasserversorgung über die verhandene Zisterne, 2 Rohre im Außenangriff auf ein Flachdach, Einsatzstelle ausleuchten, Zeitpunkt des Einsatzes  =  00.00 Uhr.

Umsetzung durch die Körler Löschgruppe: 

Der Gruppenführer gab folgenden Befehl: „Wasserentnahmestelle  eine Zisterne, Lage des Verteilers eine B-Schlauchlänge voraus auf den Hof, Melder unterstützt beim Aufbau der Wasserversorgung zwischen Pumpe und Verteiler  ,   Zum Einsatz fertig“!

Wassertrupp und Schlauchtrupp bauten danach mittels 3 A-Saugschläuchen die Löschwasserversorgung auf. Der Melder richtete die Wasserversorgung zwischen der Pumpe und Verteiler her. Währenddessen erkundete der Gruppenführer weiter die Lage und befehligte dem Angriffstrupp:“ Angriffstrupp zur Brandbekämpfung mit 1. Rohr zum linken Brandabschnitt über den Hof vor“! Der Angriffstrupp wiederholte den Befehl und baute das 1.  Rohr auf. Danach wurde der Schlauchtrupp befehligt, den Aufbau des Lichtstatives auf dem Hof aufzubauen und die Einsatzstelle auszuleuchten. Der Wassertrupp wurde mit der Vornahme des 2. Rohres beauftragt:“ Wassertrupp zur Brandbekämpfung mit 2. Rohr zum rechten Brandabschnitt über den Hof vor“! Der Wassertrupp wiederholte seinen Befehl und löschte das Feuer am 2. Brandabschnitt. Nach ca. 8 Minuten war die Übung beendet.

Station vier:  Fragebogenaktion in Springstille.

Der Gruppenführer erhielt von den Schiedsrichtern 7 Bogen mit je 15 feuerwehrtechnischen Fragen ausgehändigt. Diese mussten von den einzelnen Gruppenmitgliedern in 10 Minuten durch Ankreuzen beantwortet werden. Der Gruppenführer und Melder durften die Gruppenmitglieder beim Ankreuzen unterstützen.

Fünfte Station: Leitern und Leinen in Schmalkalden.

Vorgabe der Schiedsrichter:  nach FwDV10 vierteilige Steckleiter im zweiten Obergeschoß des Übungsturmes in Stellung bringen. Die vierteilige Steckleiter ist vom Angriffstrupp zu besteigen. Drei ausgewählte Gruppenmitglieder binden drei zugeloste Knoten. Einbinden einer Feuerwehraxt und eines C- Mehrzweckstrahlrohres mit C-Schlauch durch den Angrifftstrupp. 

Umsetzung durch die Körler Löschgruppe:

Der Gruppenführer befahl:“ Wassertrupp mit Unterstützung des Schlauchtrupps zum in Stellung bringen der vierteiligen Steckleiter ins zweite OG   vor“!  Nach Wiederholung der Befehle machte sich die Gruppe ans Aufbauen der Leiter. Da das Aufstellen räumlich beengt war, musste die Leiter durch „Untersetzen“ aufgerichtet werden. Der Schlauchtrupp hielt die Leiter am Gebäude hoch und der Wassertrupp führte von unten die einzelnen Steckleiterteile nach. Nachdem die Leiter stand, wurde sie vom Angriffstruppführer gesichert,  während der Angriffstruppmann diese im Passgang bestieg. Danach befahl der Gruppenführer dem Melder und Wassertrupp die drei zugelosten Knoten zu binden. Es galt einen Mastwurf, einen Achterknoten und einen Schotenstich zu binden. Zur gleichen Zeit wurde vom Angriffstrupp mit einer Fangleine die Feuerwehraxt so eingebunden, dass sie befördert  (hochziehen oder ablassen) werden konnte. Das gleiche geschah auch mit einem C –Mehrzweckstrahlrohr.

Nach Abarbeitung aller Aufgaben wurde in Gerätehaus Asbach die Auswertung vorgenommen.

An der Orientierungsfahrt hatten 3 Löschgruppen und 5 Löschstaffeln teilgenommen.

Die Löschgruppe Körle hatte von 250 möglichen Punkten 199 erreicht, was einen guten dritten Platz bedeutete. Der Gruppenführer wurde extra bewertet und konnte mit einer Gesamtnote von 2,2 ebenfalls den dritten Platz belegen.

Gruppenaufstellung:

Gruppenführer:                                     Sebastian Goller

Maschinist:                                            Axel Heinzeroth

Melder:                                                  Lisa Heinzeroth

Angriffstruppführer:                               Tobias Gerhold

Angriffstruppmann:                                Marc Sondermann

Wassertruppführer:                                Jan-H. Ebert

Wassertruppmann:                                Gunda Pfaffenbach

Schlauchtruppführer:                             Louis Hofmeister

Schlauchtruppmann:                              Stefan Rommeis

Altersdurchschnitt:                                 26,6 Jahre

Abfahrt am Gerätehaus Körle gegen 07.30 Uhr, zurück am Gerätehaus Körle gegen  20.00 Uhr.

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